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«How to Train Your Dragon 3»: Das Ende einer Trilogie

Während die «Drachenzähmen leicht gemacht»-Trilogie zu Ende geht, fällt es einer Person ganz besonders schwer, Lebewohl zu sagen: der Frau, die Hicks, Ohnezahn und ihre Freunde erdacht hat.

«Es mag sich verrückt anhören, aber die Geschichten basieren auf meiner eigenen Kindheit», sagt die Buchreihen- und Co-Drehbuchautorin Cressida Cowell. «Die Insel Berk gleicht dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin. Der Charakter von Haudrauf dem Stoischen basiert auf der Beziehung zu meinem Vater. Die letzte Zeile im Film, ‚Als ich jung war, hatten wir Drachen‘, ist genau die Zeile, mit der ich meine Buchreihe vor über 20 Jahren begann. Ich erzähle die Geschichte aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen. Ich blicke auf meine eigene Kindheit zurück und darauf, wie Hicks für Ohnezahn zum Ersatzvater wird. All die Motive sind so sehr mit meinem eigenen Leben verbunden, dass es mir schwerfällt, Abschied zu nehmen.» Doch Cowell war es schon immer wichtig, auch starke Heldinnen in ihre Geschichten einzubinden: «Astrid etwa ist ein Mädchen, das den anderen in den Hintern tritt, deshalb liebe ich sie», sagt Cowell. «Bei Valka ist es ähnlich. Sie ist einfach cool, hat aber auch etwas Zerbrechliches an sich. Sie ist keine typische Mutterfigur. Es geht hier um starke Frauen, genau so wollte ich es haben. Das brauchen wir in Zukunft: Starke Heldinnen auf der Kinoleinwand, die Vorbilder für Mädchen sind.» Das Animation-Abenteuer «How to Train Your Dragon: The Hidden World» spielt aktuell in den KITAG CINEMAS.