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Leinwand frei für den 14. Asterix- und Obelix-Kinofilm

Mit reichlich Frauenpower und jenem unverkennbaren Witz, der die Herzen ihrer kleinen und grossen Fans zuverlässig erobert, kehren Asterix und Obelix mit «Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks» ins Kino zurück.

«Asterix» wurde im Jahre 1959 von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo erfunden. 1967 entstand mit «Asterix der Gallier» der erste Zeichentrickfilm. Nach insgesamt acht Zeichentrickfilmen, vier Realverfilmungen und einem Animationsfilm ist «Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks» nun der 14. Film um den populären Gallier. Der Autor und Regisseur Alexandre Astier erhielt sogar die Erlaubnis, eine Originalgeschichte zu erzählen: «Mein erster Film ‚Asterix im Land der Götter‘ war noch eine ganz klassische Adaption einer der Vorlagen von Uderzo», sagt er. «Ich habe mich danach gefragt, wie die nächste Stufe wohl aussehen könnte, wie es wohl wäre, wenn man eine selbst ausgedachte Geschichte erzählen dürfte. Ich war mir sicher, dass man mir das nicht erlauben würde, und sagte mir: ‚Es wird ohnehin niemals dazu kommen.‘ Und dann kam alles anders... So sind die Dinge eben manchmal.» In der «Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks»-Geschichte steckt eine besondere Spannung, weil sie Themen behandelt, die sehr gut ins bekannte Universum passen, aber in den vielen Jahren eben noch nie zur Sprache kamen. «Wir alle kennen die Prämisse: Die Römer greifen an, das Dorf wehrt sich, der Zaubertrank ist die Rettung» sinniert Astier. «Die Frage, was geschehen würde, wenn Miraculix den Trank nicht mehr herstellen könnte, ist nie gestellt worden. Genau das war aber unsere Idee. Mir war klar, dass es nicht ausreichen würde, einfach nur diese Idee vorzulegen. Ich musste zeigen, dass wir der Marke ‚Asterix‘ keinen Schaden zufügen wollen, dass es ein schönes ‚Asterix’-Abenteuer werden würde, dass man die über lange Zeit gepflegten Traditionen nicht mit Füssen treten würde. Das haben wir überzeugend rübergebracht. Diskussionen gab es nur, wenn es nötig war, die Leute zu beruhigen.»