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«Robin Hood» erfindet das Bogenschiessen neu

Die neuste «Robin Hood»-Verfilmung sollte Spass machen und dabei stylish aussehen, mit viel Akrobatik, atemberaubenden Sets und halsbrecherischen Stunts. Besonders wichtig war eine innovative Action-Choreografie.

Die zwei Hauptdarsteller Taron Egerton und Jamie Foxx erwartete ein knallhartes Training mit den Meisterbogenschützen Steve Ralphs und Lars Andersen, damit sie auf einem Niveau als Bogenschützen agieren konnten, wie man es in einem Film noch nie gesehen hat. Andersen, bekannt für seine YouTube-Filme, in denen er mit rasanter Geschwindigkeit sogar Pfeile um Hindernisse herumschiesst, war absolut begeistert von der Chance zu zeigen, was alles geht, wenn man Bogenschiessen mit schnell getakteter, zeitgemässer Action-Choreografie kombiniert. Er wusste, dass Schnellfeuerbögen den Zuschauern einen völlig neuen Zugang zu «Robin Hood» verschaffen würden: «Robin Hood ist die Verkörperung des Bogenschützens, logisch, dass ich dabei sein wollte, oder?», witzelt Anderson. «Das war ein ganz grosser Spass. Beim Bogenschiessen kommt den Leuten meist in den Sinn, was sie mal in einem Robin-Hood-Film gesehen haben. Doch mit dieser eher statischen Art des Bogenschiessens hat dieser ‚Robin Hood‘ nichts am Hut. Wir zeigen, wie unglaublich dynamisch und extrem spannend Bogenschiessen sein kann.» Andersen war beeindruckt, wie schnell die Darsteller trotz des hohen Anspruchsniveaus das Bogenschiessen erlernten: «Sie waren überraschend gut. Ich hatte Angst, sie würden für unser Vorhaben nicht schnell genug sein. Aber sie waren ausgezeichnet, sodass die Arbeit für mich ein reines Vergnügen war», sagt Anderson. «Zum Training gehörten viel Drill, viele Spiele und Übungen, damit die Schauspieler gar nicht zu sehr darüber nachdachten, was sie taten. Wenn man sich richtig schnell bewegt, ohne lange zu überlegen, ist es das Beste.»

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