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Spoiler-Alarm: Fun-Facts zu «Captain America: Civil War»

Weiterlesen auf eigenes Risiko: Fans sollten die folgenden Fun-Facts zum Action-Comic «The First Avenger: Civil War» erst lesen, wenn sie den Film gesehen haben.

* Um «The First Avenger: Civil War» auf die Leinwand bringen zu können, mussten sich die Filmemacher zunächst einmal darüber klar werden, wer von den Avengers sich auf die Seite von Captain America schlagen und wer sich mit Iron Man verbünden würde. Nach sorgfältiger Überlegung entschied man sich, dass Falcon, Winter Soldier, Hawkeye, Ant-Man und Scarlet Witch mit Captain America ein Team bilden würden und Black Widow, War Machine, Vision und Black Panther mit Iron Man.

* Die Geschichte von «The First Avenger: Civil War» wird an Schauplätzen erzählt, die rund um den Globus führen. Dementsprechend drehte man mit verschiedenen Teams in Deutschland, Österreich, Island, auf Puerto Rico, in Indonesien, Brasilien und Grossbritannien. Die Basis des Produktionsteams aber waren die Pinewood Atlanta Studios in Georgia – ein Studiokomplex, den die Marvel-Verantwortlichen bereits für die Dreharbeiten von «Ant-Man» ausgewählt hatten.

* Am 18. Juni 2015 wurden auf dem Gelände der Pinewood Atlanta Studios die ersten Szenen der epischen, Comicgeschichte schreibenden Konfrontation zwischen den von Captain America und Tony Stark angeführten Avengers-Teams gedreht. Diese klassische Schlacht bekam von den Filmemachen den Spitznamen „«Splash Panel» – in Anlehnung an den gleichnamigen Comic-Terminus, der eine grossflächige, aus ein oder zwei Einzelbildern bestehende Illustration beschreibt, die eine ganze Seite oder einen Grossteil davon in einem Comic ausfüllt. Der «Splash Panel» ist eine der gewaltigsten, interaktionsintensivsten Sequenzen, die je für einen Marvel-Film gedreht wurden. Gefilmt wurde sie mit IMAX-Kameras, um den Fans ein unvergessliches und umfassendes visuelles Erlebnis bieten zu können, dass ihnen ein völliges Abtauchen ermöglicht.

* Für Daniel Brühl, der zum Star-Ensemble des Films gehört, bedeuteten die Dreharbeiten in Deutschland eine Heimkehr. Schliesslich lebt er in Berlin und besitzt dort ein Restaurant, die Bar Raval. Dass auch in Berlin gedreht wurde, ermöglichte es Brühl, die für die Südstaaten typische Gastfreundschaft zu erwidern, die ihm seine Kollegen und Kolleginnen in Atlanta erwiesen hatten. So lud er sie für einen Abend mit gutem Essen und Spass in seine Tapas-Bar nach Kreuzberg ein.

* Der Kampfstil von Captain America orientiert sich an traditionellen Martial-Arts- Kampfstilen wie Judo, Karate, Taekwondo und Aikido. Black Panther aber, der zu den besten Martial-Arts-Fightern im Marvel Universe gehört, hat eine Kampftechnik mit ausgeprägteren fliessenden Bewegungen. Grundlage ist dabei Capoeira, eine brasilianische Kampfkunst, die Elemente von Akrobatik, Tanz und Musik vereint. Da Black Panther zusätzlich Kung Fu beherrscht, gibt es auch einen chinesischen Einfluss in seiner Kampftechnik.

* Auch der Anzug von Paul Rudds Figur Ant-Man wurde für «The First Avenger: Civil War» leicht verändert. Er ist jetzt stromlinienförmiger geschnitten und sieht zeitgemäss nach mehr High-Tech aus. Die ehemals nach hinten führenden Kabel des Helms wurden nun mit den Schulterpartien verbunden. Darüber hinaus hat der Anzug von Ant-Man Antennen in der Nähe der Ohren und einen Regulator ohne Einstellrad für die Pym-Partikel.

* Um das Schweben seiner Figur Vision zu simulieren, hing Paul Bettany an Stützdrähten oder stand auf einem AirBoard. Das AirBoard wird mit dem Druck von Ferse und Zehen bewegt und gesteuert. Damit ähnelt es dem Hoverboard aus den «Zurück-in-die-Zukunft»-Filmen und erreicht eine Geschwindigkeit von maximal 19 Stundenkilometern. Den richtigen Umgang mit dem AirBoard, mit dem das körperlose, unbestimmbare Schweben der Figur glaubhaft verwirklicht werden konnte, lernte Paul Bettany in wenigen Minuten.