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Warum die «John Wick»-Actionfilme so erfolgreich sind

Für den Stunt-Koordinator und Regisseur Chad Stahelski basiert ein Grossteil des Erfolgs der «John Wick»-Actionreihe auf den aufwändigen Stunt-Sequenzen – von Hauptdarsteller Keanu Reeves einmal abgesehen.

Wie gewohnt verneigt sich auch das dritte «John Wick»-Kapitel vor Legenden der Kinogeschichte, von einem Zwinkern in Richtung des russischen Regiemeisters Andrei Tarkowski bis hin zu visuellen Verweisen aus «Lawrence of Arabia». Für den «John Wick 3»-Regisseur Chad Stahelski gibt es nichts Aufregenderes als das schiere menschliche Spektakel, wenn ein Mann sich der Herausforderung stellt, allen möglichen Angriffen auf sich zu widerstehen: «Warum lieben die Menschen Kung-Fu-Filme, Spaghettiwestern, eine Autoverfolgungsjagd mit Steve McQueen oder Charles Bronson, wenn er eine Axt schwingt, oder die Achtzigerjahre-Action von ‚Die Hard‘? Ich denke, es rührt daher, dass Stunts, die sich unbedingt echt anfühlen, man aber in dieser Art noch nie zuvor gesehen hat, aufregender sind als alles andere», sagt Stahelski. «Die Menschen fühlen sich angesprochen von Geschichten, die durch Action erzählt werden. Das ist es, was wir uns bei John Wick auf die Fahnen geschrieben haben und was wir jedes Mal aufs Neue noch einmal zu übertreffen versuchen.»